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Symbolbild für absterbenden Baum im Klimawandel

Warum sterben in Weinheim die Atlaszedern?

Eine weitere Atlaszeder in Weinheim muss gefällt werden. Diesmal trifft es den Baum vor der Hans-Joachim-Gelberg-Schule in Lützelsachsen.

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Warum sterben in Weinheim die Atlaszedern?

In Weinheim verliert die nächste Atlaszeder ihren Kampf gegen den Klimawandel. Vor der Hans-Joachim-Gelberg-Schule in Lützelsachsen muss eine alte Zeder gefällt werden. Sie ist nicht mehr zu retten, wie Weinheims Baum-Experte Raphael Schleweis bedauert. Vor wenigen Wochen traf es bereits eine Artgenossin vor der Sulzbacher Grundschule.

Was ist das Atlaszeder-Sterben?

Atlaszedern stammen ursprünglich aus dem Atlasgebirge in Marokko. Sie galten lange als robuste Stadtbäume, weil sie Trockenheit gut vertragen. Doch die Folgen des Klimawandels überfordern auch diese widerstandsfähige Art zunehmend.

Mehrere heiße und trockene Sommer hintereinander schwächen die Bäume. Sie werden anfällig für Pilzkrankheiten und Schädlinge. Wenn die Vitalität einmal erloschen ist, gibt es kaum noch Rettungsmöglichkeiten. Im schlimmsten Fall droht durch herabfallende Äste Verkehrsgefährdung.

Welche Bedeutung hat die Zeder in Lützelsachsen?

Die Atlaszeder vor der Hans-Joachim-Gelberg-Schule prägte das Schulgelände über Jahrzehnte. Generationen von Schülerinnen und Schülern wuchsen in ihrem Schatten auf. Die Schule trägt den Namen des bekannten Kinderbuchautors und Verlegers.

Mit dem Fällen verschwindet ein Teil der Schulhof-Identität. Die Stadt prüft nun, welche Nachpflanzung an dieser Stelle möglich ist. Klimaresistente Baumarten stehen im Fokus.

Wer ist Raphael Schleweis?

Raphael Schleweis ist Baum-Experte der Stadt Weinheim. Er begutachtet städtische Bäume regelmäßig auf ihre Verkehrssicherheit und Vitalität. Bei der jetzigen Entscheidung verfolgte er die Zeder seit Monaten.

Schleweis bedauert das Sterben sichtlich. In Weinheim wächst auch die größte Libanonzeder Deutschlands im Schlosspark. Sie ist zwar eine andere Art, doch auch sie steht unter Beobachtung. Klimaresistenz wird zur Schlüsselfrage der städtischen Begrünung.

Wie reagiert Weinheim auf das Sterben?

Die Stadt prüft systematisch alle Baumstandorte auf klimasichere Alternativen. Bei Neupflanzungen kommen verstärkt mediterrane Arten zum Einsatz, die mit Hitze und Trockenheit besser zurechtkommen. Auch heimische Arten wie die Hainbuche oder die Stiel-Eiche werden weiter gepflanzt.

Die Pflege bestehender Bestände wird intensiviert. Wässerungssysteme bei Hitzephasen, Mulchen zur Wasserspeicherung und regelmäßige Kontrollgänge gehören zum erweiterten Programm. Trotzdem bleibt die Gefahr, dass weitere Bäume das Klima nicht überleben.

Häufige Fragen zum Atlaszeder-Sterben

Wo wird die Zeder in Lützelsachsen gefällt?

Die Zeder steht vor der Hans-Joachim-Gelberg-Schule in Weinheim-Lützelsachsen. Sie ist die zweite Atlaszeder in Weinheim, die innerhalb weniger Wochen wegen klimabedingter Schäden gefällt werden muss.

Warum sterben die Atlaszedern in Weinheim?

Mehrere trockene und heiße Sommer schwächen die Bäume. Sie werden anfällig für Pilzkrankheiten und Schädlinge. Der Klimawandel überfordert auch diese eigentlich trockenheitstolerante Art.

Was passiert mit der Stelle nach dem Fällen?

Die Stadt prüft klimaresistente Nachpflanzungen. Mediterrane oder besonders trockenheitstolerante heimische Arten kommen verstärkt zum Einsatz.

Gibt es noch weitere bedrohte Bäume in Weinheim?

Die Stadt beobachtet alle markanten Bäume genau. Auch die größte Libanonzeder Deutschlands im Schlosspark steht regelmäßig auf dem Prüfstand, gilt aber bislang als gesund.


Quellen: Pressemitteilung der Stadt Weinheim vom 2. Juni 2026.

Foto: Pexels, Pexels (kostenlos nutzbar)