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Historisches Peter-und-Paul-Fest in Bretten mit mittelalterlichem Treiben in der Altstadt

Was ist das Peter-und-Paul-Fest in Bretten?

Das Peter-und-Paul-Fest in Bretten ist eines der bekanntesten historischen Stadtfeste Deutschlands. Bis zu 200.000 Besucher erleben mittelalterliches Treiben in der Altstadt.

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Was ist das Peter-und-Paul-Fest in Bretten?

Das Peter-und-Paul-Fest in Bretten gehört zu den bekanntesten historischen Stadtfesten Deutschlands. Jedes Jahr im Juli wird die gesamte Brettener Altstadt in einen mittelalterlichen Schauplatz verwandelt. Historische Gewänder, mittelalterliche Handwerkskunst, Ritter und Musiker prägen das Straßenbild. Bis zu 200.000 Besucher kommen jedes Jahr in die Stadt, um das Fest zu erleben. Für Bretten ist das Peter-und-Paul-Fest der wichtigste Termin des Jahres und ein weit über die Region hinaus bekanntes Ereignis.

Woher stammt der Name?

Das Fest ist nach den Aposteln Peter und Paul benannt, deren Namenstag am 29. Juni gefeiert wird. Der Peter-und-Paul-Tag war traditionell ein wichtiger kirchlicher Feiertag. In Bretten wurde er über die Jahrhunderte mit weltlichen Bräuchen verbunden und entwickelte sich zu einem großen Volksfest. Der Name blieb bis heute erhalten und verweist auf die historischen Wurzeln.

Die Wurzeln des Festes reichen zurück ins 15. Jahrhundert. Historische Bräuche wie der Schäfersprung und das Freischießen prägten das Fest über Jahrhunderte. Auch die Belagerung Brettens im Jahr 1504 spielt eine Rolle. Als der pfälzische Kurfürst versuchte, die Stadt zu erobern, verteidigten die Brettener sich erfolgreich. Diese Verteidigung wird im Peter-und-Paul-Fest bis heute gefeiert.

Was passiert beim Fest?

Vier Tage lang wird die Brettener Altstadt zum mittelalterlichen Schauplatz. Über 3.000 Mitwirkende in historischen Gewändern beleben Straßen und Plätze. Handwerker zeigen ihre Kunst, Musiker musizieren mit mittelalterlichen Instrumenten, Gaukler unterhalten das Publikum. Auch der historische Umzug am Sonntag ist ein Höhepunkt: Über 1.500 Kostümträger ziehen durch die Straßen.

Neben dem historischen Rahmen gibt es auch Ritterlager, mittelalterliche Kampfszenen und kulinarische Angebote nach historischen Rezepten. Die Brettener Vereine und Gruppen bereiten das Fest über Monate hinweg vor. Für viele Familien in Bretten ist die Teilnahme am Peter-und-Paul-Fest eine Familientradition, die über Generationen weitergegeben wird.

Was ist der Schäfersprung?

Der Schäfersprung ist eine der ältesten Traditionen des Peter-und-Paul-Festes. Junge Schäfer beweisen ihre Geschicklichkeit, indem sie über Schafe hinwegspringen. Historisch war der Schäfersprung eine wichtige Prüfung für Schäfergesellen. Wer den Sprung schaffte, galt als würdig, ein eigener Schäfermeister zu werden.

Auch heute noch ist der Schäfersprung ein Höhepunkt des Festes. Junge Männer und Frauen aus der Region treten in traditioneller Kleidung an. Der Wettbewerb zieht viele Zuschauer an und ist ein wichtiges Element der Volkskultur. Damit lebt eine jahrhundertealte Tradition bis in die Gegenwart weiter und wird von den Brettenern aktiv gepflegt.

Wann findet das Fest statt?

Das Peter-und-Paul-Fest findet traditionell am ersten Wochenende im Juli statt. Vier Tage, meist von Freitag bis Montag, wird gefeiert. Der genaue Termin variiert leicht von Jahr zu Jahr, ist aber immer im Zusammenhang mit dem Peter-und-Paul-Tag Ende Juni zu sehen. Die Stadt Bretten kommuniziert die aktuellen Termine über ihre Website und die lokalen Medien.

Wer das Fest besuchen möchte, sollte rechtzeitig anreisen. Übernachtungen in Bretten und Umgebung sind während des Festes oft frühzeitig ausgebucht. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind stark frequentiert. Für Familien mit Kindern bietet das Fest ein reiches Programm, das über das gesamte Wochenende verteilt ist.

Wie kommt man zum Fest?

Bretten liegt verkehrsgünstig im Landkreis Karlsruhe und ist gut mit Auto, Bahn und ÖPNV erreichbar. Der Bahnhof Bretten hat regelmäßige S-Bahn-Verbindungen. Wer mit dem Auto anreist, sollte einplanen, dass die Altstadt während des Festes für den Verkehr gesperrt ist. Parkplätze werden am Stadtrand ausgewiesen.

Auch die Stadtbuslinien und Shuttle-Angebote werden während des Festes verstärkt. Wer nachhaltig anreisen möchte, findet mit Bahn und ÖPNV eine gute Möglichkeit. Für auswärtige Besucher lohnt sich ein längerer Aufenthalt, um das gesamte Programm zu erleben. Auch die Umgebung Brettens bietet weitere touristische Ziele.

Häufige Fragen zum Peter-und-Paul-Fest Bretten

Wann findet das Peter-und-Paul-Fest statt?

Traditionell am ersten Wochenende im Juli. Vier Tage, meist von Freitag bis Montag, wird die Brettener Altstadt zum mittelalterlichen Schauplatz.

Wie viele Besucher hat das Fest?

Bis zu 200.000 Besucher kommen jedes Jahr. Damit gehört das Peter-und-Paul-Fest zu den bekanntesten historischen Stadtfesten Deutschlands.

Was ist der Schäfersprung?

Eine der ältesten Traditionen des Festes. Junge Schäfer beweisen ihre Geschicklichkeit, indem sie über Schafe hinwegspringen. Historisch war der Schäfersprung eine wichtige Berufsprüfung.

Wer nimmt am Fest teil?

Über 3.000 Mitwirkende in historischen Gewändern beleben das Fest. Brettener Vereine, Gruppen und Familien bereiten das Fest über Monate hinweg vor.


Quellen: Stadt Bretten, Peter-und-Paul-Fest Bretten e.V.

Foto: Zonk43, Wikimedia Commons, Public Domain